Safranbasar-Qualitätsgarantie

Unsere Safranfäden kommen nur von eigenen Feldern und ausgewählten Bauern, die wir selbst kennen und regelmäßig kontrollieren. Wir tun seit jeher alles, damit die Qualität, der Geschmack und das Aroma immer ausgezeichnet bleiben.



Die Königin aus der Krokusblüte

Safran sind die getrockneten Stempelfäden einer Krokusblüte. Der Anbau ist aufwendig, die Ausbeute gering. Um ein Kilogramm des Luxus-Gewürzes zu erhalten, werden mehr als 200.000 Krokusblüten mit der Hand gepflückt. Als Gewürz dienen die drei roten Stempelfäden im Inneren des Blütenkelches, die vorsichtig heraus gelöst werden müssen.

Daher ist Safran nicht nur eines der kostbarsten Gewürze, es ist auch das am häufigsten gefälschte. In kleinen Mengen ist es ein Allheilmittel, in hohen Dosen aber tödlich.


Geschichte und Herkunft:

Safran gehört zu den ältesten Gewürzen der Welt und ist seit der Antike bekannt. Sein Name taucht mehrmals im Alten Testament auf. Es war Zeichen von Reichtum, wenn man Kleidung und Schuhe in Safran-Farbe trug und goldfarbene Speisen auftischen konnte. Das Gewürze, das sich seiner färbenden Wirkung wegen hervorragend zur Schau stellen ließ, war auserlesenes Geschenk für Imperatoren, Könige und Päpste.

Als gefragter Luxusartikel reizte die „Königin der Gewürze“ seit jeher Geschäftemacher zu billigen Imitaten. Safranfälscher wurden im Mittelalter sogar mit dem Tod bestraft.

Wo genau das Gewürz seinen Ursprung hat, ist unklar. Infrage kommen Klein- und Mittelasien, der Iran und Indien ebenso wie der Mittelmeerraum.  Große Anbaugebiete liegen im Iran und am Schwarzen Meer.

Pro Jahr werden ungefähr 200 Tonnen Safran produziert. Wenn man nach Produktionsmengen beurteilt, so steht Iran mit ca. 170 bis 180 Tonnen jährlich an erster Stelle. Dies macht bis zu 91 % des Marktanteils aus.

  

Biologie und Systematik:

Die Safranpflanze (Crocus sativus) ist ein 10 bis 30 Zentimeter großes Liliengewächs, das - als eines der wenigen Gewürze - außerhalb der Tropen gedeiht. Sie ähnelt unserem Frühjahrskrokus, kommt aber erst im Herbst zur Blüte. Pro Pflanze werden ein bis zwei violette Blüten ausgebildet. Aus jeder Blütennarbe wachsen drei orangerote Stempelfäden werden geerntet und getrocknet. 


Inhaltsstoffe und Geschmack:

Safranfäden duften blumig-süßlich, beinahe berauschend. Der unverwechselbare Geschmack lässt sich als würzig-erdig bis bitter-rauchig beschreiben. Bestimmend hierfür  ist der Bitterstoff Picrocrocin - auch Safranbitter genannt. Carotinoide geben dem Safran seine intensiv rote Farbe.


Verwendung:

Das Luxusgewürz wird vor allem in der orientalischen und mediterranen Küche verwendet. Bekannte Safran-Gerichte sind der Safran-Reis, die Spanische Paella und eine Fischsuppe (Bouillabaisse) aus Südfrankreich. Die Speisen nehmen nicht nur das typische Aroma des Safrans, sondern auch dessen intensive Farbe an. Gleiches gilt für Gebäck.


Tipp:

Safran ist licht- und feuchtigkeitsempfindlich und enthält leicht flüchtige ätherische Öle. Luftdicht verschlossen und dunkel aufbewahrt, hält es sich über Jahre. Um das Aroma zu bewahren, sollte das Gewürz nicht lange gekocht werden. Es empfiehlt sich, einige wenige Staubfäden ein paar Minuten in lauwarmem Wasser einzuweichen und mit der Flüssigkeit gegen Ende der Garzeit dem Gericht zuzugeben.  

  

Heilwirkung:

In der Volksmedizin gilt das kostbare Gewürz als wahres Wundermittel gegen allerlei Leiden: Generell soll Safran reinigend und stärkend wirken. Weiter soll er Schmerzen lindern, Leber, Magen, Lunge und Nerven stärken, harn- und schweißtreibend wirken und gegen Schlafstörungen, Epilepsie, Bronchitis und Keuchhusten helfen. Weiter wird ihm eine potenzsteigernde, antidepressive und euphorisierende Wirkung nachgesagt. Von der Einnahme größerer Mengen wird abgeraten.


Teurer Gelbmacher mit vielen Fälschungen:

Der Name Safran kommt aus dem Persischen und bedeutet gelb sein oder gelb werden. Dabei ist Safran selbst nicht gelb, sondern leuchtend rot. Tatsächlich aber macht er „den Kuchen gel“ oder „gehl“ (eine veraltete Form von gelb), wie es im alten Kinderlied „Backe, backe Kuchen“ heißt. Außer zur Färbung von Lebensmitteln diente das Gewürz zur Färbung edler Stoffe. Safran ist mit 4,00 EUR bis 14,00 Euro pro Gramm das teuerste Gewürz, weshalb es auch das am häufigsten gefälschte ist. Daher sollte man Safran niemals in pulverisierter Form kaufen. Falscher Safran, auch Saflor, Färber oder Öl Distel genannt, wird ebenso häufig angeboten wie die billigere Kurkuma (Gelbwurz).

Echte Safranfäden sind leuchtend rot. Werden sie mit etwas Wasser benetzt, löst sich sofort der gelbe Farbstoff. Bereits geringe Mengen des kostbaren Gewürzes reichen aus, um Speisen intensiv gelb zu färben. Kenner identifizieren das edle Gewürz an seinem markanten bitter-aromatischen Geruch.